Neurowissenschaften - Gruppen

Wissenschaftliche Gruppe um Thomas Burwick

Oscillatory Brain Dynamics and Intelligent Information Processing

Thomas-Burwick

Wie werden Objekte im Gehirn repräsentiert und wie verwirklicht das Gehirn Wahrnehmung und Erinnerung? Oszillatorische Dynamiken finden sich in zahlreichen Gehirnprozessen. Wie tragen diese bei zur Repräsentation von Objekten, zu deren Erkennen und allgemein zum Gedächtnis? Was sind die Mechanismen, die diesen Oszillationen zugrunde liegen und was ist deren Bedeutung für die Informationsverarbeitung? Wie kann das Verständnis dieser Mechanismen dazu beitragen, intelligentere Computer zu schaffen?

Unsere Forschungsgruppe erarbeitet mathematische und computer-basierte Modelle intelligenter Informationsverarbeitung in Gehirnen und Computern. Um grundlegende Probleme der kognitiven Verarbeitung in maschineller Intelligenz zu verstehen, hilft es einerseits, die Herausforderungen zu identifizieren, die die Hirndynamik zu lösen hat. Wenn man die Mechanismen versteht, die den kognitiven Prozessen im Gehirn zugrunde liegen, sollte man andererseits neue, weiterführende Ansätze finden können für das Generieren maschineller Intelligenz.

Oszillationen sind im Gehirn allgegenwärtig. Entsprechend ist unsere Gruppe besonders daran interessiert, deren Funktion zu verstehen. Wir konzentrieren uns auf die funktionelle Relevanz und das Zusammenspiel der kortikalen Schwingungen in den Bereichen Alpha (~10 Hz), Beta (~20 Hz), Gamma (30-90 Hz) und Theta (4-8 Hz), insbesondere im Hinblick auf das visuelle System.

Unsere theoretische Kompetenz am FIAS ergänzt die experimentellen neurophysiologischen Erkenntnisse unserer Partnerinstitute, des Ernst-Strüngmann-Instituts (ESI) in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft und des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, beide lokalisiert in unserer direkten Nachbarschaft in Frankfurt.


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Mitglieder

Luke Ewig

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