Research Fellow

Thomas-Burwick

PD Dr. Thomas Burwick

Forschungsgebiet: Neurowissenschaften
Schwerpunkte: Entwicklung der Hirnrinde, Kognitive Prozesse, neuronale Netze

Arbeitsgruppe

Kontakt

Büro: 3|300 (FIAS)
Tel.: +49 69 798 47660

Vita

Thomas Burwick studierte Mathematik und Physik an der ETH Zürich, Schweiz, und an der Université de Paris VI (Sorbonne), Paris, Frankreich. Seine Promotion im Jahr 1992 in Theoretischer Physik an der Universität Zürich, Schweiz, behandelte Themen der Teilchenphysik, Quantengravitation und String Theorie. 

Als Postdoctoral Fellow arbeitete er von 1992 bis 1994 an der Stanford University, Kalifornien, USA. Durch Mitarbeit in der Stanford Parallel Distributed Processing (PDP) Research Group begann er, sich für kognitionswissenschaftliche Themen zu interessieren und wechselte sein Forschungsgebiet zur Neurowissenschaft und Künstlichen Intelligenz. Am Institut für Neuroinformatik, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland, übernahm er danach die Leitung der Arbeitsgruppen Lernende Systeme und Dynamische Systeme. Im Jahr 1999 wurde er Mitgründer eines Software-Unternehmens, das u.a. Prädiktionssysteme basierend auf Neuronalen Netzwerken und Konzernplanungssoftware entwickelt. Er war dort bis 2010 als Chairman, Board Member und Chief Scientist, tätig. Von 2004 bis 2013 war er zudem Kuratoriums-Mitglied des Fraunhofer Instituts für Angewandte Informatik (FIT).

Im Jahr 2012 wurde er am Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt habilitiert. Er hält Vorlesungen zu Themen aus der Physik, Neurowissenschaft und Künstlichen Intelligenz. Seit 2017 ist er zudem Associate Member des Maastricht Center for Systems Biology (MaCSBio), Maastricht University, in den Niederlanden. Er ist Mitglied des Editorial Boards von Neural Networks (Elsevier). 

Detail

Am FIAS

2010 - heute Research Fellow

Weitere Organisationen

  • Lehrtätigkeit, Fachbereich Physik, Goethe-Universität Frankfurt
  • Mitglied, Editorial Board, Neural Networks (Elsevier)
  • assoziiertes Mitglied, Maastricht Center for Systems Biology (MaCSBio), Maastricht University, Maastricht, Niederlande